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Wir trotzen der Hitze

Immer schön im Schatten

Dank unseres mittels Reise-Wäscheleine an der Pergola befestigten Vorhangs können wir nun unser Frühstück bis in den Vormittag ausdehnen, ohne direkt in der Sonne zu zerfließen. Ansonsten gilt, es suche sich jeder ein schattiges Plätzchen. Hendrik und die Vierbeiner fliehen in der Regel nach drinnen und ich rutsche mit meiner Liege quasi immer dem Schatten hinterher. Und da ein mildes Lüftchen weht, lässt es sich tatsächlich auch hier draußen recht gut aushalten. Das Grundstück ist voll mit alten Olivenbäumen, Salbei, Rosmarin, Liebstöckel und Zitronenmelisse, teils zwar schon ziemlich vertrocknet, duften um die Wette. Am oder im Mauerwerk wachsen besonders hartnäckige Überlebenskünstler. Der Blick in die Landschaft verrät die Ruhe, die hier herrscht. Außer Vogelgezwitscher, im Gras oder in Sträuchern raschelnde Eidechsen, hin und wieder mal ein Auto auf der Straße oberhalb unseres Hauses ist nicht wirklich etwaszu hören. Und diese Ruhe tut so gut. 

Am Nachmittag erwachen sogar die Vierbeiner und lassen sich auf ein kurzes Spiel ein. Am Abend liegen sie Seite an Seite oder besser gesagt Schnauze an Schnauze auf der Terrasse nebeneinander. Brav angeleint, wie uns der Vermieter ausdrücklich gesagt hat. Fremde Hunde hatten wir noch keine auf dem Grundstück, dafür aber wieder eine Wildschweinfamilie. Wir scheinen zwar diesmal „nur“ Durchzugsgebiet und nicht Futterplatz zu sein. Aber an den Wühlspuren im Garten sieht man, dass sie doch auch zeitweise richtige Stopps bei uns einlegen müssen. Solang sie das tun, während wir schlafen, kann es uns ja ziemlich egal sein. 

Schön sind die warmen Nächte, in denen wir endlos draußen sitzen können. Mal sehen, wie lange diese noch so andauern, wenn es ab morgen kühler wird ...


Blogeintrag vom

Mittwoch, 09. September 2026

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