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Castello di Montecchio Vesponi - Sansepolcro

Wegen Unwetter kein Trasimenischer See

Heute, am Mittwoch Nachmittag beschließen wir, nachdem die letzten zweieinhalb Tage sehr arbeitsreich waren, einen ersten Ausflug zu wagen. Eigentlich wollen wir Bärbel den Trasimenischen See zeigen, an dem wir schon zweimal gewesen  sind und der uns so gut gefallen hat.

Doch zuerst besuchen wir die Burg „Castello di Montecchio Vesponi“, die laut Google sehenswert und nicht so weit entfernt ist (ca. 50 Minuten Fahrt).

"Die Burg von Montecchio Vesponi gehört zu den eindrucksvollsten Burgen der Toskana. Sie wurde in strategischer Position auf einem Hügel am Schnittpunkt des Val di Chio und Valdichiana errichtet und diente der Kontrolle der damaligen Verkehrsstraße zwischen Arezzo und Cortona sowie des gesamten Tals. 
Die Burg verfügt heute noch über einen imposanten Mauerring von 263 m Länge und mit Zinnen, der mit neun Wachtürmen versehen ist.
Der ehemalige Ortsname Monticulus (was soviel wie „kleiner Berg“ bedeutet) spielt auf die geringe Höhe des Hügels an, auf dem die Burg liegt. Der Name Vesponi könnte von der aus Arezzo stammenden Adelsfamilie Guasconi abgeleitet sein, die im 11. Jh. Eigentümerin der Burg war. 1014 wurde die Festung erstmals erwähnt, als sie von der Abtei Farneta an die Markgrafen Monte Santa Maria abgetreten wurde. In der Folgezeit stand die Burg im Mittelpunkt heftiger Auseinandersetzungen zwischen Arezzo und Florenz, die ihren jeweiligen Einflussbereich in der Region erweitern wollten.
Die Burg Montecchio Vesponi sowie die sie umgebende Landschaft steht auf der Liste der UNESCO-Kandidaturen."

So die Beschreibung. Als wir ankommen ist das Burgtor geschlossen, alles zu. Das stand so natürlich nicht bei Google … Also gibt es nur ein paar Fotos von außen und beim Blick in die Landschaft fällt uns das Unwetter auf, das sich gerade da austobt, wo wir eigentlich hin wollten, am Trasimenischen See.

Planänderung. Schnell auf der Wetterkarte geschaut, wo es heute Abend nicht regnet. Es geht wieder zurück in die Richtung, aus der wir gekommen sind, nach „Sanesepolcro“. Hier bleibet der Abend trocken. Bisher kennen wir nur den Supermarkt hier, die Altstadt soll sehr schön sein. Und das ist sie auch. Ein schönes, kleines, typisch italienisches Städtchen mit reichlich 15000 Einwohnern, und das Beste - frei von Touristen. Die Speisekarte im Restaurant gibt es nicht einmal in englisch, alles nur auf italienisch. Sehr gut, alles richtig gemacht und das Essen schmeckt fantastisch. Hier kommen wir bestimmt mal wieder …


Blogeintrag vom

Mittwoch, 31. Mai 2023

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