
Nicht nur „Larifari“ sondern auch noch „Piómbino“
oder „Somewhere over the Rainbow“
Ganz spontan, weil das Wetter nun doch schöner ist als angesagt, hat Hendrik eine Idee: „Lass uns ans Meer fahren“.
Am späten Vormittag geht es also ab in den Süden, nach „Piómbino“, einer Hafenstadt in der Mitte der toskanischen Küste auf einer kleinen, bergigen Halbinsel gelegen, die ins Tyrrhenische Meer ragt.
Bei strahlendem Sonnenschein geht es also wieder durch die typischen und wechselnden toskanischen Landschaften bis an die Hafen-Mole von „Piómbino“.
Von hier aus sieht man die Insel Elba, zu der es regen Fährverkehr gibt und wir haben einen tollen Blick auf die lange, ins Meer ragende Felsnase mit der Rocchetta und dem „Piazza Bovio“. Im Rücken ragt der „Torre dell’Orologio“ zwischen den Dächern der Altstadt empor. Von dem Turm aus beginnend zieht sich eine kleine aber feine Fußgängerzone bis zum „Castello di Piombino“ durch den Ort mit vielen Cafés, Restaurants und niedlichen Lädchen.
Da wir hungrig sind, lassen wir uns auch erst einmal nieder und standesgemäß essen wir typisch italienische Pizza mit Steinpilzen, ohne rote Tomatensoße(!). Dazu gibt es roten Hauswein, der einfach nur lecker ist.
Gestärkt schlendern wir die kleine Hauptstraße entlang bis zum Castell und anschließend wieder zurück an die Hafenmauer. Wir sind begeistert von diesem kleinen Örtchen, dass wir bisher so gar nicht auf dem Schirm hatten.
Wir genießen den Blick aufs Meer, die Schiffe, die Insel Elba vom „Piazza Bovio“, beobachten ein paar wagemutige Felsspringer, blödeln ein bisschen herum. 
Die Wolken, die sich mittlerweile hinter und über „Piómbino“ auftürmen verheißen wohl nun doch den angekündigten Regen. Wir werden sehen, wir haben noch eine ganz schöne Wegstrecke vor uns, über Land über Monterotondo Marittimo in 600 - 700 m Höhe, Pomarance, welches mitten im Geothermiegebiet der Toskana liegt mit dem typischen Schwefelgeruch, vorbei an Volterra nach Hause.
Der Himmel wird immer finsterer, dafür erhaschen wir aber tolle Bilder mit Regenbogen, tiefen Wolken, Nebel. Hendrik sammelt mich nach dem Fotografieren wieder ein, weil wir nicht überall einfach so anhelten können …
Die Wolken bilden immer wieder eigenartige Formationen und wie für uns gemacht, strahlt die Sonne Volterra an, als wir vorbei fahren.
Dann gibt es sogar noch ein kleines Freiluftkonzert. Hier wird wohl gerade ein Clip gedreht, und wir kommen gerade dazu … Welch krönender Abschluss eines wunderschönen Tages!!!!
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