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"Larifari" - die Ari in Lari ...

... und wo ist der Rest?

Eigentlich sollte der Tag heute ganz anders verlaufen, wir hatten uns eine Fahrt ins Chiantigebiet fest vorgenommen. Aber am Morgen war der Himmel grau, Sonne für schicke Bilder jedoch unerlässlich. Also fahren wir halt ein anderes Mal.
Trotz bewöltem Himmel ist es heiß und bei einer Luftfeuchte nahe 90% kaum auszuhalten. Jedes Stück Kleidung am Körper ist zuviel und klebt.
Im Kühlschrank ist nur noch Licht, also schleppen wir uns heute wenigstens für das Mittagessen zum Italiener direkt unterhalb unseres Anwesens. Die Speisekarte steht quasi am Eingang und wird via Foto mit an den Tisch genommen. Da ist viel italienisch-deutsche Übersetzungskunst gefragt, aber Google hilft bekanntlich überall und immer. Die Kellner sind trotz Hitze und Mundschutz total lustig drauf und sorgen für unser Wohl. Wir sind vom Essen so begeistert, dass wir für den Abend gleich noch einmal reservieren.
Vorher gibt es einen kleinen Spaziergang ins Dorf und zur Burg Lari, dass wir endlich einmal "raus kommen" [smily3] Es ist immer noch bewölkt, die Sonne blinzelt nur noch wie durch einen Schleier und geht heute auch nicht so schön rot unter, wie an den Abenden zuvor.
 Keine 10 Minuten und wir sind schon mitten im Zentrum ... Klein und niedlich ist hier alles, eben nicht groß. Vom Castell aus haben wir einen schönen Blick in die Arno-Ebenel und die Umgebung. Im Dorf Lari gibt es immerhin eine Nudelfabrik unbd die Nudeln sind wilrklich lecker. Das haben wir am Mittag beim Italiener schon festegestellt. Unsere Vermieterin arbeitet in der Fabrik und so war eine Packung Makaroni auch schon im Willkommensgeschenk enthalten. Ansonsten ein kleiner Dorfplatz, eine kleine Kirche, deren Glocken fast ein bisschen wie die Thalheimer klingen, nur nicht ganz so klar.
Ein Stündchen schlendern wir durch Lari, es ist immer noch schwül und wir freuen uns nun auf ein leckeres Abendessen in "unserer Kneipe". Auf dem Fotos seht ihr links den Italiener rechts oberhalb  unser "kleines" Feriendomizil. Wir müssen quasi nur ein paar Schritte den Berg nach oben und sind dann schon zu Hause. Äußerst praktisch!
Den Abend ist wie erwartet lecker. Hendrik probiert das Florentiner-Steack, welches ihn schon mittags angelachte, um die Zeit aber eine Nummer zu groß gewesen wäre. Warm ist es immer noch, die Nächte gehen kaum unter 20°C, nur die Mücken nerven und stechen was das Zeug hält ...

 


Blogeintrag vom

Samstag, 12. September 2020

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