
Stadt & Land
Ausflug nach Antequera und "El Torcal"
!!!WARNUNG!!! IHR HABT GAAAAANZ VIEL ZU GUCKEN ...
Der Morgen beginnt wie immer mit einer Archibald-Campo-Flitz-Runde. Archibald ist wahrlich ein Campo-Flitzer und liebt es, ordentlich Staub aufzuwirbeln. Wir haben tierischen Spaß.
Unser Frühstück genießen wir mehr oder weniger über den Wolken. Das Schauspiel lassen wir uns natürlich nicht entgehen und halten es auch im Foto fest.
Wir starten erst am Nachmittag, denn es ist wieder sehr heiß und wir wollen nicht in der Mittagsglut durch Städte latschen und im Gebirge herumkraxeln. Außerdem, wenn wie später starten lässt sich der Abend sicher mit einem leckeren Abendbrot unterwegs beschließen.
Die Festung oberhalb des Ortes Antequera und das Bergmassiv El Torcal sind unsere beiden Ziele.
Antequera ist eine Stadt gut 50 km nördlich der Provinzhauptstadt Malaga am Rande der Bergketten El Torcal und El Arco Calizo Chimenea auf einer Höhe von ca. 515 m. Seit dem 16. Jahrhundert trägt die Stadt wegen ihrer Bedeutung für Kultur und Geschichte des Landes und ihrer geographischen Lage an den Verbindungswegen zwischen den großen andalusischen Städten Málaga, Granada, Córdoba und Sevilla den Beinamen „Herz von Andalusien“. Wir steuern die Festung, die „Alcazaba de Antequera“, an. Von hier haben wir einen atemberaubenden Blick auf die Stadt und die umliegende Landschaft. Wir sehen uns hier oben eine Weile um und sind begeistert von dem, was wir sehen. Es ist bereits nach 17.00 Uhr und es sind immer noch 31 Grad. Wie gut, das wir den Ausflug so spät geplant haben. Mitten am Tage macht das Mensch und Tier wohl keinen Spaß.
Wir brauchen noch etwa eine halbe Stunde bis zu unserem zweiten Ziel "El Torcal", ca. 14 km entfernt von Antequera.
El Torcal ist ein Ausläufer der bogenförmig verlaufenden Sierra Subbética und liegt in einer Höhe zwischen 1100 und 1400 m. Zerklüftete Felsen und Schluchten wechseln in stets neuer Gestalt einander ab. Hohe Säulen aus Steinplatten unterschiedlicher Größe sehen aus, als wären sie künstlich aufeinander gestapelt worden. Ganz unvermittelt sieht man ausgespülte Becken in ebenen Felsplatten. Irgendwie meinen wir, so ein Gebirge schon zu kennen. Ja, es ähnelt in einigen Zügen doch sehr unserem Elbsandsteingebirge. Wir sind begeistert und klettern noch etwas zwischen den Felsen herum. Auch Archibald hat sichtlich Spaß und geht forschen Schrittes voran. Frauchen kommt kaum hinterher …
In der Ferne braut sich ein Unwetter zusammen, dessen Wolkenausläufer sich auf unseren Fotos aber sehr gut machen. Trotzdem treten wir lieber den Rückweg an, den die Gewitterfronten ziehen hier auch manchmal sehr unerwartete Bahnen und sind ganz überraschend da. Wir rechnen damit, unterwegs ordentlich nass zu werden und wenn wir in Torre del Mar eintreffen, sollte dort der Regen durch sein und wir können draußen unser Abendbrot genießen. Wider Erwarten bekommen wir nur ein paar dicke Tropfen ab, aber wir sehen riesige Regengebiete vor und neben uns ziehen, Regenbögen und große Blitze. Aber sonst meint es das Wetter gut mit uns. Wir schlängeln uns vorsichtig durch eine Schafherde, die völlig unbeirrt die Straße als ihr Weiderevier ansieht und erhaschen noch aus der Ferne beeindruckende, wunderbare Blicke auf das große Massiv des "El Torcal", wo wir vor einer halben Stunde noch waren.
In Torre del Mar ist die Regenfront wirklich gerade durch. Pitschnass ist es hier. 20.00 Uhr öffnet das „Yate“, eine unserer Lieblingskneipen. Hier gibt es lecker Fisch in allen denkbaren Varianten. Wir genießen den Abend und sind irgendwann spät zurück auf der Finca …
Reiseübersichten
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