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1 Trip - 2 Tage - 3 Städte

Sevilla - Jerez - Cádiz

Die Sonne geht über dem Campo auf (Bild 1) und wir starten in (hoffentlich) erlebnisreiche zwei Tage. Vor uns liegen einige Kilometer, unser heutiges Ziel ist Sevilla. 
In Sevilla angekommen setzen wir uns nach einer kleinen Stärkung (Bild 2) in einen der vielen Busse der Sightseeing-Tour und verschaffen uns so erstmal einen groben Überblick über die Highlights der Stadt (Bilder 2 - 4). Wir fahren vorbei an der ehemaligen Tabakfabrik (Bild 5), am Regierungssitz (Bild 6), weiter am „Goldenen Turm“ (Bild 7) vorbei, dem zweiten Wahrzeichen Sevillas. Dieser ehemalige Festungsturm war ursprünglich mit vergoldeten Keramikplatten bedeckt. Die „Stierkampfarena“ (Bild 8) ist mit 14.000 Sitzplätzen die grösste und bedeutendste ihrer Art Andalusiens. Am „Parque de María Luisa“ steigen wir aus. Unwirklich, einer Filmkulisse gleich, liegt inmitten des Parks der „Plaza de Espana“. Wir sind überwältigt von dem, was sich unseren Augen hier bietet! (Bilder 9 - 15) 

Panoramablick des Plaza de Espana


Noch tief beeindruckt setzen wir unseren Weg bei fast (für Ariane) unerträglichen 36°C (Bild 16) zu Fuß fort. Die Kathedrale und die Königlichen Paläste sind unser nächstes Ziel. Die Kathedrale ist riesig, der größte gotische Kirchenbau der Welt (Bilder 17 + 18). Die Kathedrale wurde über einer Moschee errichtet. Die Giralda, ein Minarett aus dem 12. Jh., Sevillas Wahrzeichen Nr. 1 und der Orangenhof sind davon noch übrig. Dem Minarett wurde im 16. Jh. eine Spitze im Renaissancestil aufgesetzt, gekrönt von einer 4m hohen Figur mit Palmenzweig in der Hand. Und überall fahren sie, die für Sevilla typischen Kutschen …  
Die Königlichen Paläste „Reales Alcázares“ sind die „kleine Alhambra Sevillas“. Zwar ließ sie ein christlicher Fürst im 14. Jh. erbauen, doch die Baumeister waren Mauren. Sie erschufen ein wahres Märchen aus Tausend und Zwei Nächten. Schaut selbst… (Bilder 19 - 33). 
Dann schlendern wir vorerst wieder zurück ins Hostel und halten noch den ein oder anderen Strassenkünstlern im Foto fest (Bilder 34 + 35). 
Den Abend verbringen wir in den engen und belebten Gassen im Herzen Sevillas (Bilder 36 - 40).

Am nächsten Morgen geht es nach einem leckeren Frühstück weiter nach Jerez (Bilder 41 + 42). Dort ist die Schau der „Königlich-Andalusische Schule der Reitkunst“ unser Ziel. Reiterliches Geschick in Perfektion, Pferde in höchster Geschmeidigkeit und Eleganz verschlagen uns die Sprache und wir haben Gänsehaut. Ja, Pferde können tanzen! Unterm Sattel wie auch an der Hand! Ich bin so begeistert, ich hab Tränen in den Augen … Leider sind (eigentlich) Aufnahmen während der Show verboten. So haben wir nur Fotos von der Aussenanlage der Reitschule machen können, offiziell jedenfalls. Aber mit „versteckter Kamera” gibt es natürlich auch eins von der Show (Bilder 43 - 50). Dieses Erlebnis ist einfach unvergesslich!

Nun fahren wir gedankenversunken weiter nach Cádiz. Die Altstadt erhebt sich auf einer Landzunge, die in die Bucht von Cádiz vorspringt. Wir wollen als erstes zum Parque Genovés. Dort sieht man kunstvoll geschnittene und exotische Bäume und liebevoll angelegte und bepflanzte Wasserspiele (Bilder 51 - 54). Die Papageien, die in den Palmen ihre Nester haben, sind nicht zu überhören. Wir verweilen nur kurz, gehen weiter und stärken uns in den Gassen der Altstadt, die durch die enge Bebauung schattig und angenehm temperiert sind (Bilder 55 + 56). So manches Stilleben lädt einen zum Schmunzeln ein … (Bild 57). Unser Weg führt uns weiter an die Uferpromenade, an der wir einen überwältigenden Blick auf die Kathedrale von Cadíz erhaschen (Bild 58). Das Geschrei der Möwen und das schier endlose Meer sind unsere Begleiter (Bilder 59 + 60) und so langsam taucht dann die Abendsonne von Cadíz in ein besonderes Licht (Bilder 61 - 63) und wir fahren nach Hause… 

 


Blogeintrag vom

Mittwoch, 22. Oktober 2014

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