
Tschüss altes Jahr 2021!
Nach unserer Kleinstfeier der Goldenen Hochzeit mit unseren Eltern am vorletzten Tag des Jahres 2021 stachen wir an Silvester (für uns unüblich) vor dem allerersten Thalheimer Hahnenschrei „in See“, besser gesagt, mit dem Auto auf zum Gardasee. Die bereits vorbestellten und bezahlten Brötchen beim Bäcker Rodolph waren halb 7 schnell herausgereicht und ab ging der Urlaubsdiesel.
Für die 800 km hatten wir bei den letzten Fahrten durch viele Baustellen und viel Verkehr überdurchschnittliche lange benötigt. Um das Zeitfenster 15 bis 17 Uhr für die Schlüsselübergabe in Tignale nicht zu verpassen, starteten wir diesmal schon soooo zeitig mit dem schon am Abend zuvor gepackten Urlaubsauto.
Die A72 ist fast leer, das war also wie ein perfektes Schwung holen für die restlichen Kilometer. Zur großen Überraschung war dann auch die A9 völlig frei, erst kurz vor München begleiteten uns andere Urlaubsautos. Auch auf der sonst schlimmen A8 rollte es perfekt. Wir nutzen die Zeit im Auto, um ausführlich mit all unseren frischen Zutaten zu frühstücken (den Brötchen, Knacker vom Würschnitzer Fleischer und leckerem heimischen Kaffee) und machten traditionell „große Pause“ in Irschenberg. Nun war auch der Hund munter, seine morgendliche Runde „mit Erfolg“ zu drehen [smily2]
Corona kannte auch diesmal im wahrsten Sinne wieder keine Grenze, so wurde niemand und nichts kontrolliert und 120 km später waren wir über den Brenner in Italien. Auch hier rollte der kaum vorhandene Verkehr und wir parkten kurz vor 13 Uhr auf unserem Gardasee-Ankommensaussichtsparkplatz ein. Der Empfang hier war schon ganz gut gelungen: Sonne am blauen Himmel und eine Temperatur wie für uns gemacht. Über dem Gardasee lag ein milchiger Schleier, der im Sonnenlicht richtig blendete. Dass der uns noch in Erstaunen versetzen würde, ahnten wir da noch nicht …
Nun noch die letzten 35 km, also ca. eine Stunde, und wir werden in Tignale ankommen. Hinter Limone wurde es ganz schön neblig, die Sonne schaffte es nicht, durch die tief liegenden Wolken zukommen. Und es wurde kalt. Was für ein eigenartiges Schauspiel. Immer wieder sah man vom Auto aus, wie die Nebelschwaden vom See nach rechts den Berg hoch zogen. Sollte das unser Urlaubswetter sein???
Als wir von der Hauptstraße nach Tignale abbogen und ein paar Meter den steilen Berg gefahren waren, war der Nebel am See zu einer beeindruckenden Wolkendecke auf dem Gardasee geworden. Was für ein Anblick! Wir kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus und hielten gefühlt an jeder Ecke mit Aussicht an, um das Naturschauspiel zu fotografieren.
Pünktlich war dann auch unser Zimmerschlüssel in Empfang genommen und wir konnten unsere Traumwohnung bestaunen und für die nächsten zehn Tage beziehen.
Wir wussten, dass es eine sonnige Südlage mit Balkon sein würde – so etwas schönes aber hatten wir nicht erwartet. Aber seht selbst …
Reiseübersichten
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