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Lago di Como

... und ein Berg mit "Weit"sicht

Der Comer See, italienisch Lago di Como, liegt westlich vom Gardasee. Die Fahrzeit bis zum Ort Como im Süden des linken Teils des Sees beträgt von Toscolano Maderno aus knapp zwei Stunden. Wir stehen heute also etwas zeitiger auf, denn wir wollen nicht nur bis zum besagten Ort, sondern einmal ganz um den See.

In Como suchen wir zunächst verzweifelt die Bergbahn, die uns in das 715 m hoch gelegene Bergdorf Brunate bringen soll. Von da oben hoffen wir auf einen wunderbaren Blick auf den See und die teils mit Schnee bedeckten Gipfel der Alpen. Wir finden die völlig unscheinbare Bahnstation (Foto 1) nach einigen Runden mit dem Auto durch die engen Gassen der Stadt, kaufen Tickets, warten kurz (Foto 2) und schon geht es in die Höhe (Foto 3). So geduldig wie Archibald mit uns auf die Bahn wartet, so entspannt sitzt er auch in der Bahn (Foto 4). Er checkt es nur nicht, das nach vorn eigentlich die bessere Aussicht ist … ;-)
Wir bekommen unseren erhofften Blick auf den See und die Berge der Alpen (Fotos 5 & 6). Wir sind begeistert und können unser Glück kaum fassen, dass das Wetter und die Sicht so toll sind. Nach kurzem Stop geht es mit der Bahn wieder hinab (Foto 7). Die Fahrt nach unten nimmt Archibald genauso gelassen wie hinauf (Foto 8). Wir genießen am See noch kurz die Sonne und das Flair (Fotos 9 – 12) und schon geht es weiter (Foto 13).

Wir fahren die Westseite des Sees entlang in den Norden, bewundern die vielen schönen und direkt am Ufer liegenden kleinen Dörfer (manche kleben auch wie bunte Schwalbennester an den Bergen) und sind fasziniert von den Bergen rund um den See (Fotos 14 – 23). 
Je weiter nördlich wir sind, um so schlechter wird jetzt leider das Wetter. Die Villa, auf der Szenen des James Bond Films «Casino Royale» gedreht wurden (Foto 24), liegt noch in der Sonne, aber weiter hinten hängen die Wolken schon tief ... (Fotos 25 & 26).

Am nördlichen Ende des Comer Sees angekommen (Foto 27) entschließen wir uns, noch schnell den hier angrenzenden Lago di Mezzola anzufahren. Das Wetter druckst zwar etwas herum, aber es beschränkt sich auf die tief hängenden Wolken und sehr viel Wind. Der kleine See liegt sehr idyllisch (Fotos 28 & 29). Hier entdecken wir auch eine kleine Herde Esel, die Archibald zunächst eher mit gehörigem Respekt betrachtet und diesen auch lautstark zum Ausdruck bringt, dann aber doch spannend findet (Fotos 30 & 31). Um die Ecke hat ein moderner „E.T.“ wohl noch eine „Nach-Hause-telefonieren-Station“ errichtet (Foto 32).
Am Ostufer des Comer Sees fangen wir noch die beginnende Abendstimmung ein (Fotos 33 – 35). Dann begeben wir uns auf die Schnellstraße und fahren knapp drei Stunden zurück nach Hause.

Details zum Comer See:

Der Comer See ist 146 km² groß, 51 km lang und maximal 4,2 km breit. Damit ist er nach dem Gardasee und dem Lago Maggiore, an der Wasserfläche gemessen, der drittgrößte See Italiens. Mit einer durch seine charakteristische Form bedingten Uferlinie von 170 km übertrifft er allerdings die beiden Seen in diesem Punkt. Der Comer See  hat die Form eines umgekehrten „Y“, er teilt sich in zwei Arme. Der nördliche Arm beginnt bei der Stadt Colico, während die Städte Como und Lecco an den Enden des südwestlichen bzw. südöstlichen Armes liegen. Die einzige Insel im Comer See ist die Isola Comacina.

(Quelle: Wikipedia)

 


Blogeintrag vom

Donnerstag, 05. Januar 2017

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