So, da sind wir
Der Morgen empfing uns beim Aufwachen mit schönstem Urlaubswetter. Nach - ohne Hast - Badrunde, Kleineinkauf für unser Frühstück beim Würschnitzer Fleischer nebenan, Hundrunde und Frühstückstisch zusammenstellen, bezogen wir Position am Beobachtungsposten "Küchenfenster Stadtbadstraße 1d" und hatte allerhand zu gucken, während wir uns mit frischen Brötchen und lecker veganloser frischer Fleischerwurst die bereits verbrauchten und für den Tag benötigten Kalorien zuführten.
Der zweite Teil des Tages bestand einerseits aus Auto beladen, was, angesichts der für drei Tage umfänglich nur ganz klein weniger groß ausfallenden Koffer- und Gewichtsmenge, dann doch kein Problem war und andererseits ein Kurzeinkauf beim Bäcker Tauscher. Schließlich sollen die lecker Rinderknacker vom Fleischer auch mit frischem Baguette gegessen werden. Dazu dann im Auto einen Kaffe ... Fazit: Teil 2 des Reisetages erhält das Prädikat "Sehr gut".
Im Auto dann verrät uns die Navitante, dass wir die Fahrt über Zschopau und Marienberg nach Komotau nehmen sollen. Angesichts keiner einzigen Umleitung ist es uns doch etwas mulmig, eine Fahrt durchs Erzgebirge ganz ohne Umleitung oder, wie so oft, ohne Umleitung in der Umleitung? Tatsächlich, die gplante und gefahrene Strecke stimmt überein. Bis nach Olmütz.
Das sind wir. Check In im NH Collection Concress und ein Hotelstandard, der von den sonst bei uns üblichen Herbergen doch geringfügig abweicht. Da wir den Hund mit angekündigt hatten, war sogar für ihn die "Hausbar" schon hergerichtet. Süß, aber dass das Ding war so klein, dass er es gar nicht als brauchbar wahrgenommen hat. Man muss wissen, dass hier Hunde mit nur bis zu 40 cm Höhe erlaubt sind ... (Foto 1) Wir dösen ein paar Minuten auf dem riesigen Bett, machen uns kurz frisch und ziehen dann los in die historische Altstadt, die ein paar Gehminuten vom Hotel entfernt ist. In Olmütz gibt es über Pfingsten ein Chorfestival und ein historisches Stadtfest, wie wir zufällig im Internet gelesen hatten.
Und ja, schon von Weitem hören wir klassische Klänge und Gesangssolisten - und nicht schlecht, wie wir meinen. Auf einem der Marktplätze ist eine riesige Bühne aufgebaut, darauf ein Sinfonieorchester und ein großer Chor und Kinderchor (Foto oben). Wir lassen uns auf den noch warmen Steinen an der 35 Meter hohen barocken Dreifaltigkeitssäule (Foto 2 – 4) nieder, lauschen den bekannten Werken (und singen mit, Foto 5), haben Gänsehaut und sind hin und weg vom Klang in dieser tollen Kulisse.
Nach dem Konzert begann noch eine Mini-Parade (Foto 6), danach haben wir diesen lauen Sommerabend auf dem großen Hauptmarkt bei leckerem Essen ausklingen lassen (Foto 7 – 9).
Reiseübersichten
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