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Nationalpark »Slowakisches Paradies«

Zuerst fünf Fotos von unserem Zuhause: Ein Blick auf das verspiegelte Glas der Sauna, die Tatra mit der Lomnitz-Spitze (Lomnický štít) und eins von vielen Fotos vom Getier um uns herum.

Die Nachmittags-"Was machen wir"-Frage ist bei diesem Wetter schnell geklärt: Ein spätes Mittagessen unterwegs und dann eine kleine Rundfahrt in das Slowakische Paradies.
Wir wollen die unterhalb und am nächsten an der Tatra entlangführende Straße mit einschließen und suchen uns das gut bewertete Restaurant Slnečný dom heraus. Auf der Terrasse gibts ein leckeres Mittagessen.

Von dort gehts dann in südliche Richtung durch Poprad über ins Slowakische Paradies. Es umfasst mehr als 200 km² und ist geprägt durch zahlreiche Schluchten und kleinere Wasserfälle, in denen teilweise spektakuläre Wanderwege (u.a. mit freistehenden Leitern) angelegt wurden. Auch zahlreiche Höhlen sind hier zu finden, z. B. die Dobšinská ľadová jaskyňa (Dobschauer Eishöhle). Für unseren Halbtagsrundfahrt entscheiden wir uns für zwei Stopps.

Erster Halt ist am Stausee "Palcmanska Maša", ein gemütlicher See mit lustigen Tretbooten und wenigen Besuchern. Ich soll nicht "lecker" schreiben – aber auch große Fische hat der See zu bieten, auf die es sicher die beiden Herren im Ruderboot abgesehen haben. Touristen sind uns hier eigentlich noch gar nicht begegnet, kein "Kennzeichen D" und nix. Gut so. Nach einem Kaffe und einem kleinen Spaziergang am Strand starten wir zum zweiten und auch letzten Ziel für heute. Unterwegs kommt uns in aller Ruhe ein Fuchs (immerhin auf der richtigen Fahrspur) entgegen.

Der Aussichtspunk "Tomaášovsky ýhľad" befindet sich auf einer steilen Felswand, die wir über nicht ausgeschilderte Wiesen- und Waldwege, vorbei an freilaufenden Ziegen und Schafen, vom Parkplatz aus (dank Google und auch in der letzten Ecke funktionierendem Handynetz) nach einer halben Stunde Fußweg erreichen. Und ja, es ist ein wirklich schöner Ort inmitten einer üppig grünen Landschaft. Nur die Drohne kann diese Dimensionen im Bild einfangen und macht den Blick aus dem Tal auf die Hohe Tatra möglich. Auch ein Ballon fährt zwischen uns und der Tatra vorbei.
Auf dem Rückweg erleben wir einen schönen Sonnenuntergang mit Blick auf das Gebirge.


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