
Back to the Roots
Mit unseren Trauzeugen zur Hochzeitslocation
Unsere Urlaubs-Tatenkraft wird am Anleger der Fähre von Toscolano Maderno nach Torri del Benaco erst einmal um 40 Minuten ausgebremst, die von uns ausgesuchte Fahrt war bereits ausgebucht. Die Wartezeit wurde dann gleich mal für eine kleine (und natürlich erfolgreiche) Shopping-Tour genutzt. Mit drei Kleidungsstücken in der Tasche kamen unsere Eltern zurück an den Anleger.
Die Überfahrt ist immer wieder überwältigend. So mitten auf dem See hat man erst einen wirklichen Eindruck von seiner Größe, eingebettet zwischen den rieseigen, teils schneebedeckten Bergen. In Torri angekommen geht es recht fix und wir stehen nach einer Minute schon auf dem Parkplatz an der "Hochzeitsburg".
Ohne Kulinarik geht nix – also ab in die Pizzeria, in der wir schon zur Hochzeit vorzüglich gegessen hatten. Die Karte bietet eine üppige Auswahl, Getränke und Essen sind schnell serviert und wir lassen uns die Köstlichkeiten so richtig schmecken. Leider haben wir um den Jahreswechsel kein Glück, hier essen zu können. Von November bis April ist das »Ristorante Pizzeria bar Torri« geschlossen.
"Gut befüllt" machen wir einen Spaziergang durch das ruhige Städtchen und entscheiden uns, noch einen Abstecher in und auf das »Castello Scaligero«, unsere Hochzeitslocation, zu machen. Nach dem Rundgang durch die Ausstellung geht es hoch auf die Türme, wo sich ein fantastischer Blick bietet und vor sechs Jahren unsere Trauung stattfand. Schon schick hier und alles voller schöner Erinnerungen!
Wie auch nach der Hochzeit fahren wir ein paar Kilometer Richtung Süden und besuchen den »Punta San Vigilio«, an dem viele Hochzeitsfotos entsanden sind. Nur ist hier gerade vieles im Neu-, Um- und Ausbau. Es sind reichlich Menschen unterwegs und das kleine Café ist zu einem großen Platz mutiert. Dieses "Schönste Fleckchen der Erde", wie es auch genannt wird, hat viel von seinem Antlitz und seiner Einmaligkeit, die wir kennen, verloren. Schade. Nach ein paar Erinnerungsfotos und einen Abstecher in den »Parco San Vigilio«, der wir erstmals geöffnet vorfinden, geht es an der Küstenstraße zurück in unser Häuschen. Zum Abendbrot serviert uns Ariane leckere Hühnchenteile und nach gefühlt sehr kurzer Zeit bei einem Glas Wein ist es auch schon wieder nach 23 Uhr und Zeit, die Hunde nochmal in den Garten zu stellen und dann ins Bett zu gehen.
Reiseübersichten
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