
Mini-Welt, gutes Essen & Neptunbrunnen
Unterwegs in der Ostslowakei
Man glaubt es kaum, noch ein Tag mit schönem Wetter und je weiter wir nach Osten fahren, um so schöner soll es werden. Und so ist es auch, ein kleiner Vorgeschmack auf das, was sich Sommer nennt.
Früh schnell noch ein Apothekensachen erledigt und gegen 11 Uhr gestartet. Unser erstes Ziel ist ein Miniatur-Holzkirchenpark ca. 70 km von hier, der die historischen Holzkirchen der Ostslowakei und dem polnischen Grenzgebiet beherbergt. Die Anlage ist leider weniger gepflegt als beschrieben, wirkt stellenweise sogar verwahrlost mit kaputten, unpassierbaren Wegen, ungepflegten Grünflächen und kaputten oder gar nicht mehr vorhandenen Infotafeln. Auch die Holzkirchen an sich haben schon bessere Zeiten erlebt. Schade, auch wenn man bedenkt, dass die Anlage über EU-Gelder finanziert wurde/wird ... Die Idee ist aber sehr schön, alle Holzkirchen innerhalb einer halben Stunde gesehen.
Die Hunde haben derweil geduldig an der großen Info-Tafel gewartet. Für sie war auch hier der Zutritt verboten.
Weiter geht unsere Fahrt durch die wunderschöne slowakische Landschaft nach Presov. Dort wollen wir vor allem erstmal Mittag essen, ein bisschen durch das Städtchen schlendern und den Neptun-Brunnen angucken.
Der Miniskanzen der Holzkirchen (Miniskanzen drevených chrámov) im ostslowakischen Ľutina (ca. 70 km östlich von Spišská Belá) beherbergt über 40 originalgetreue Miniatur-Nachbauten historischer griechisch-katholischer und römisch-katholischer Holzkirchen aus der Ostslowakei sowie dem polnischen Grenzgebiet. Die Gebäude sind detailgetreu aus Eichen- und Kiefernholz im Maßstab 1:10 gefertigt und verfügen jeweils über informative Schautafeln. Der eingezäunte, beleuchtete Außenbereich ist ganzjährig frei zugänglich.
Prešov ist die zweitgrößte Stadt der Ostslowakei (drittgrößte Stadt in der gesamten Slowakei) und das Zentrum der traditionellen Landschaft Šariš. Knapp 82000 Einwohner zählt sie und ist Sitz der Universität Prešov und seit dem 30. Januar 2008 Sitz der Metropolie der Griechisch-katholischen Kirche in der Slowakei. Die Stadt befindet sich an den nordöstlichen Ausläufern des Šarišská vrchovina (Scharoscher Bergland), dem nördlichen Rand des Košická kotlina (Kaschauer Talbecken) und dem Zusammenfluss von Torysa und Sekčov, die die Stadt jeweils von Westen und Osten umschließen. Quer durch die Stadt verläuft der 49. Breitengrad. Das Stadtzentrum liegt auf einer Höhe von 250 m n.m. und liegt etwa 410 Kilometer von der Hauptstadt Bratislava entfernt.
Reiseübersichten
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