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Endlich da ...

... nach einer nervigen Fahrt!

Ja, und es hat wirklich genervt. Das sagen wir selten!

Um 3 Uhr aufstehen, um 4.15 Uhr sitzen wir abfahrbereit im Auto und los geht’s. Geplante Ankunft am Urlaubsort laut Navi 16 Uhr. Klingt nicht schlecht, eher gut – zu gut?

Obligatorischer erster Zwischenstopp in Irschenberg um 7.30 Uhr, geplant war 8 Uhr, wir sind also eine halbe Stunde schneller bis hierher unterwegs gewesen. Wie immer Puller-Leberkäsebrötchen-Hundeauswring-Stopp.

Weiter gehts. Die riesige Baustelle "Luegbrücke" auf der österreichischen Brenner Autobahn bereitet überhaupt keine Probleme, auch die Mautstelle in Sterzing passieren wir in Windeseile. Doch noch weit vor Bozen trifft es uns dann doch. Stau! Und das wird bis nach Bolognia auch nicht der einzige bleiben. Immer wieder rollt es ein Stück, dann stockt es wieder oder steht ganz. Die Ankunftszeit laut Navi verschiebt sich immer weiter nach hinten. Wir sind schon bei 17.51 Uhr angekommen. Wir hoffen inständig, es bis 18 Uhr geschafft zu haben.

Dazu diese Hitze! Wir hatten das Warnvideo von "WetterOnline" vom 26.08. nicht gesehen und wussten nichts von der Hitzewelle, die die Tage darauf auf Italien zurollen sollte. Bis weit über 40 Grad wurden prognostiziert.

Wir sind da also mittendrin. Auf der Brenner AB permanente 33 – 35 Grad. Mein Gott, die Hunde müssen nochmal raus und was trinken. Wie soll das gehen??? Wir finden ein halbwegs schattiges  Plätzchen auf einem der völlig überlaufenen Rastplätze am Brenner. Schnell selber aufs Klo, die Hunde im Schatten kurz die Beine vertreten lassen und Wasser trinken lassen. Endlich sitzen wieder im klimatisierten Auto.

Nach Bologna läuft die Fahrt wieder, ab Florenz steigen die Temperaturen dafür nochmal bis auf knapp 40 Grad. Na Prost Mahlzeit!

Wir verlassen die Autobahn und fahren noch ein Stück durch’s Hinterland bis wir 17.15 Uhr bei 37 Grad an unserem Haus ankommen.

Ein wunderschönes Plätzchen, Olivenhaine – es sieht nach Ruhe aus, die wir dringend brauchen. Den Vermieter sehen wir nur kurz. Viel erklärt bekommen wir nicht, nur dass wir abends die Hunde anleinen sollen wegen der wilden Tiere und der anderen Hunde, die hier über das Grundstück rennen ... Wie bitte????? Genau das brauchen wir überhaupt nicht und stand auch in keiner Beschreibung! Naja, wir werden sehen.

Das Haus ist ein typisch italienisches Haus. Hier lebte und malte der Vater (Arzt) unseres Vermieters. Daher die vielen Bilder im Haus. Unter dem Dach finden wir später das Atelier des Vaters. Das Haus ist rustikal eingerichtet und viel zu voll gestellt. Wenig Platz für unsere Sachen. Der Hauseingang führt in die Galerie des Hauses, von dieser kommen wir in unser Schlafzimmer und unser Bad und in das schon erwähnte Atelier. Über die Treppe, die nach unten führt, gelangen wir in eine riesengroße Wohnküche – alles typisch altitalienisch eingerichtet. Es ist alles vorhanden, was man braucht. Nun ja, die Sauberkeit lässt stellenweise etwas zu wünschen übrig ...

Das Auto aus- und das Haus einräumen ist bei der Hitze eine Tortur. Wir wissen nicht, wieviel Wasser wir heraus schwitzen. Als alles grob verstaut ist, gibt es eine Dusche und viel zu trinken. Der Gasherd, den wir dringend benötigt hätten, um unsere obligatorischen Urlaubsbegrüßungs-Spaghetti zu kochen, funktioniert nicht. Wir schreiben an den Vermieter, der liest die Nachricht zwar irgendwann, eine Antwort bekommen wir nicht. Am nächsten Morgen finden wir den Gashahn, den wir aufdrehen müssen. Alles funktioniert!


Blogeintrag vom

Sonntag, 06. September 2026

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